Prosecco Superiore di Valdobbiadene Cru Vigneti del Fol DOCG Bisol (12 Stück)

Bisol Bisol

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CRUV IGNETI DEL FOL DOCG

Das Renommee desr zwischen S. Stefano und Guia situierten, "Fol" genannten Hügelabschnitts namens beruht auf den Eigenschaften der aus Lehmerden und marinem Sandstein komponierten Böden, die den Trauben elegante würzige Aromen, belebende Säure und eine nuancenreiche Duftpalette verleihen – Facetten, die  durch die Cryomazeration zusätzlich an Aussagekraft gewinnen.

Variety: 100% Glera

Weinberg Ausrichtung: Süden, Südwesten

Vineyard Höhe: 250 Meter s.l.m.

Erziehungssystem : Doppelbogen

  Alkoholgehalt : 11,5% vol.

Zuckergehalt : 16 Gramm pro Liter

Gesamtsäuregehalt : 5,5 Gramm pro Liter

Trockenextrakt : 17,5 Gramm pro Liter

Technische Daten

QualitätsstufeDOCG
Hersteller

Brand

GESCHICHTE


Bisol, seit fünf Jahrhunderten Winzer in Valdobbiadene


Die Präsenz der Familie Bisol im “Chartice“-Distrikt – der dem heute prestigereichsten bestockten Cartizze-Hügel im historischen Prosecco-Anbaugebiet entspricht – finden wir bereits im XVI. Jahrhundert attestiert. Auch in der Folge dokumentieren zahlreiche Quellen die Sesshaftigkeit der Bisols im Valdobbiadene- Territorium, bis zum schicksalhaften Datum 1875, das die weinbauliche und önologische Berufung der Familie Bisol endgültig besiegelt: In diesem Jahr gründet Eliseo Bisol eine florierende Handelstätigkeit in kleinem Rahmen. Diese erfährt zwar eine Unterbrechung aufgrund der brutalen Geschehnisse während des I. Weltkriegs – das Valdobbiadene lag an der Gefechtslinie zwischen den österreich-ungarischen und den italienischen Truppen – kann jedoch bereits Mitte der zwanziger Jahre dank der Arbeit von Eliseo Bisols Sohn, Desiderio, einen neuen Aufschwung verzeichnen.  Nach dem II. Weltkrieg  überträgt Desiderio – von seiner Frau Jeio gerufen – jedem seiner vier Söhne einen ihrer Ausbildung entsprechenden Aufgabenbereich: Antonio die Verwaltung, Eliseo die Kellertechnik, Aurelio die Weinbergpflege und Claudio die generelle Leitung des Unternehmens. Als ausschlaggebend für das qualitative Wachstum des Unternehmens und als unabdingbare Voraussetzung für die Produktion von Weinen erster Güte  gilt ab diesem Zeitpunkt  die Möglichkeit, neue Anbautechniken in betriebseigenen Weinbergen zu erproben. Dazu vermerkt der derzeitige Firmenpräsident, Antonio Bisol: “Beim Zukauf von neuen Reblagen hat sich mein Vater Desiderio stets auf die besten und daher auch teuersten Parzellen in Steillagen fokussiert – die folglich die Arbeit mühsam gestalteten, dafür aber hinsichtlich Bodenbeschaffenheit, Gefälle und Ausrichtung ideale Bedingungen  für den Anbau der Glerarebe bieten konnten – und damit seine ausgeprägte Sensibilität für die Produktqualität bewiesen”.


DIE GEGENWART


Traditionverbundene Avantgarde


Alle Weinberge des landwirtschaftlichen Betriebes Bisol liegen über 20 Landgüter verteilt, zwischen den steilen Hügeln, die von Valdobbiadene bis nach Conegliano verlaufen, das ist der beste Bereich für den Anbau mit dieser Ursprungsbezeichnung. Nur die Kenntnis dieser besonderen Aspekte und Hintergründe evidenziert die tatsächliche Bedeutung des von Bisol erwirtschafteten „Mehrwerts“, als rares Beispiel eines Unternehmens, das  dank des integralen Managements des gesamten Produktionsverlaufs, von der sorgfältigen Bodenauswahl bis hin zur Flaschenabfüllung, bei rigoroser Kontrolle aller für  die Güte des Endprodukts ausschlaggebenden Abläufe, stets für Höchstqualität garantieren kann. Aushängeschild und inhabergeführter Landsitz auf der Höhe des Hügels Cartizze, der mit seinen steilen Hängen, sonniger Ausrichtung und stetiger Durchlüftung im Verbund mit einer Bodenkomposition sandiger Fazies Seltenheitswert besitzt: Die insgesamt 106 Hektar der Cartizze-Gemarkung teilen sich  140 Besitzer einzelner Parzellen und die Grundstückpreise sind  mittlerweile auf 2,5 Million Euro pro Hektar gestiegen.


BETRIEBSPHILOSOPHIE


Exzcellenz, vom Weinberg bis ins Glas


Gestern wie heute betrachtet das Unternehmen die Qualität des Territoriums als vorzüglichstes Atout und Mehrwert, wie vom Generaldirektor des Unternehmens, Gianluca Bisol, treffend zusammengefasst: ""Wir widmen uns mit Leidenschaft dem Ziel, dass sich Conegliano in dreißig Jahren rühmen kann, das gleiche Prestige wie Reims, Valdobbiadene dieselbe Anziehungskraft wie Epernay und  Prosecco den Bekanntheitsgrad der Champagne erreicht zu haben".


Ein Engagement, das Bisol jeder einzelnen Produktionsphase dediziert, vom Anbau der Reben bis zur Vermarktung, von der Weintraube bis ins Glas. Die in Betriebsregie kultivierte 20 Weingüter in den berufensten Anbaugebieten der Appellation verteilt, mit dem Schmuckstück einer 1 Hektar-Traumlage auf dem Kamm des Cartizze-Hügels, dem wertvollsten Weinbergs Italiens. Nach wie vor werden mit dem Wechsel der Generationen die Arbeits- und Kompetenzbereiche von den Vätern auf die Söhne übertragen, ein solider Verbund von Familienmitgliedern, in dem die Stärke des historische Unternehmens liegt.


KELLEREI BISOL 



Die Kellerei Bisol wurde im Jahr 1875 im Kernstück der Valdobbiadene gegründet, in dem bereits damals rege Aktivitäten und ein Erneuerungswille herrschte, der das Gebiet noch heute charakterisiert. In dem in das Felsgestein der Prosecco-Zone gehauenen unterirdischen Keller mit jahresüber ständigen Temperaturen zwischen 10 und 15 °C ruhen einige der von Bisol im Verlauf vieler Jahrzehnte produzierten und perfekt konservierten, historischen Etiketten.


Die ehrwürdigen Flaschen in diesem “sancta sanctorum” sind angereichert mit den Erinnerungen an die von Generation auf Generation weiterentwickelte beständige Exzellenz der Marke Bisol. Heute widmen alle Mitglieder der Familie Bisol ihre besonders liebevolle Pflege diesem seit vielen Jahren in allen Originaldetails intakt bewahrten Kellerambiente, in dem sie sich oft zu neuen Ideen inspirieren lassen. Vielleicht ist es eben dieses Vermächtnis, das im Besucher der Kellerei Bisol derart intensive Eindrücke zu erwecken vermag, die ihn motivieren, das vom Flair der historischen Ausstrahlungen bewirkte emotiale Erlebnis mit einer neuen Visite zu wiederholen.


DIE QUALITÄTSPYRAMIDE 



Das achte (Wein-)Weltwunder: Die Prosecco-Qualitätspyramide.


Mit der Anerkennung der DOCG-Appellation (Denominazione di Origine Controllata e Garantita) für die beiden historischen Anbauzonen (Conegliano-Valdobbiadene und Asolo) und der DOC Prosecco für 650 Gemeindebereiche im Veneto und im Friaul hat man endlich ein längst überfälliges präzises Klassifizierungssystem für Qualität festgelegt, wie es seit 1927 in der Champagne existiert: Ein Sprungbrett für die Entwicklung einer Leadership auf internationalem Niveau. Noch vor zwanzig Jahren war die Prosecco-Szene, die breitbandigen Potenzialitäten des Prosecco ignorierend, ausschließlich produktorientiert. Ihre Erfolge schrieb die Erzeugerbranche einer Modetendenz (Schaumbläschen) mit ungewissen Zukunftschancen zu, die keine weitsichtige, gründliche Vorplanung verdienten und auch die Dialektik zwischen Weinbauern und Spumanteerzeugern war des öfteren hart und rein spekulativ, was undeutig nicht zur Bildung eines echten Gemeinschaftsgeistes beitragen konnte. Die bei den zahlreichen Degustationen im In- und Ausland festgestellten positiven Resultate überzeugten die Familie Bisol von der Notwendigkeit, ein “Qualitäts-Projekts für Prosecco” von generöser Reichweite zu kreieren. Im Mittelpunkt sollte der Schutz des Territoriums stehen, für den sich Bisol übrigens stets eingesetzt hat – bereits vor Jahren hatte Firmenpräsident Antonio Bisol, der 6 Jahre Amt als Vorstand des Prosecco-Schutzverbands amtierte, den DOCG-Status für Prosecco di Valdobbiadene e Conegliano befürwortet. So wurde dank vielseitiger Initiativen und in primis staatlicher Unterstützung eine DOC “Prosecco” (in Ersatz für die Bezeichnung IGT) mit der Reduzierung der Traubenerträge von 250 auf 180 dz/pro Hektar) kreiert, und die zwei DOCG-Appellationen “Conegliano Valdobbiadene-Prosecco” und “Asolo-Prosecco” für die beiden im Kommunalregister eingetragenen historischen Anbauzonen. Um den Namen der Rebsorte undeutig von dem der Ursprungsbezeichnung zu unterscheiden, wurde überdies beschlossen, anstelle “Prosecco” das Synonym “Glera” zu adoptieren: Damit wurde gleichzeit der Gebietsschutz verstärkt und die Prämissen für zertifizierte Qualität geschaffen, die dem Prosecco eine trasparente Qualitätspyramide zusichert.


SCHAUMWEINPRODUKTION - CHARMAT- VERFAHREN 



Die Produktion beginnt im Weinberg, mit der Ernte der Glera-Trauben, die als Gewähr für perfekter Beerenreife in mindestens drei Durchgängen zwischen Mitte September und Mitte Oktober vorgenommen wird. Das Lesegut wird in Edelstahlbehälter gefüllt und mit der gradweisen Abkühlung  auf eine für 14 Stunden konstant bewahrte Temperatur von 8 °C  einer Kaltmazeration zur Extraktion der sortentypischen Aromavorstufen unterzogen. Danach wird die Maische in einer pneumatischen Presse (des historischen Herstellers Wilmes) in drei diversen Vorgängen gekeltert. Der Pressmost muss mittelts Filtration vom Gros der Trubstoffe gesäubert werden, bevor die Gärung der Grundweine eingeleitet wird, die bei Bisol vier diverse Abläufe vorsieht: Der erste erfolgt bei wöchentlichen Travasierungen in Edelstahlbehältern und dauert durchschnittlich 20 Tage; für den zweiten, in Barriques, wird alle 15 Tage umgepumpt, bei allwöchentlicher bâtonnage (Aufrührung des Hefesatzes). Der dritte erfolgt, ohne Umpumpen, in mit Rüttelmechanismus ausgerüsteten Edelstahlfermentern, und stets im Edelstahl wird während des vierten Vorgangs bei gradweiser Temperaturabkühlung alle drei Tage travasiert. Nach abgeschlossener Gärung und einer kurzfristigen Verfeinerungsphase werden die endgültigen Cuvées zusammengestellt. Von erstrangiger Bedeutung für die angestrebte perfekte organoleptische Balance des Endprodukts ist die akkurate Selektion und Festlegung der jeweiligen Anteile im Verschnitt umsomehr, weil die Grundweine aufgrund der Provenienz der Trauben aus diversen Gütern unterschiedliche Charakteristiken aufweisen: So zeichnen sich einige durch  partikulär abgestufte Duftnoten aus, andere wiederum durch besonders würzige Aromen oder einen raffinierten Säurespiegel ab. An dieser Arbeit, die großes Feingefühl voraussetzt, ist neben dem Technikerteam die gesamte Familie Bisol mitbeteiligt, bis die Cuvées nach etwa 10 Tagen fertig komponiert sind.  Für die Schaumweinproduktion nach dem “Charmat-Verfahren” wird der neue Grundwein mit dem Zusatz von autochthonen Reinzuchthefen in große Autoklavs (Drucktanks aus Edelstahl mit temperaturgeregelten Zwischenwänden) travasiert. Im Verlauf der durchschnittlich 30 Tage dauernden zweiten Gärung bei 12 °C  werden die Zucker in Alkohol umgewandelt und der im hermetisch verschlossenen Autoklav gebildete Kohlensäureüberdruck bewirkt die Entwicklung der Schaumbläschen. Danach wird das Endprodukt durch Filtration geklärt und nach einer 10-tägigen Ablagerung bei minus 2 °C abgefüllt.


SCHAUMWEINPRODUKTION - METODO CLASSICO 



Auch für die “klassische Methode” gilt das Prinzip einer zweiten Gärung, die jedoch in der Flasche abgewickelt wird. Wenngleich das Verfahren substantiell der Charmat-Methode ähnelt, stellt es weitaus höhere Ansprüche und kann erst nach mindestens drei Jahren als abgeschlossen betrachtet werden. Die Dauer der Lagerung auf dem Hefesatz (dessen Rolle sich ja nicht auf die Wandlung eines Stillweins in Schaumwein beschränkt) ist ein ausschlaggebender Faktor für das Geschmacksbild, denn je länger der Wein auf dem Geläger ruht, desto mehr komplexere Geschmackssubstanz kann er in sich aufnehmen. Dem aus Pinot Bianco, Pinot Nero und Chardonnay verschnittenen Spumante-Grundwein werden selektierte Hefekulturen und Zucker zugesetzt. Der Wein wird in dickwandige Flaschen abgefüllt, mit Kronenkorken verschlossen und in Gestellen gelagert, wo bei einer Temperatur von ca. 14 °C langsam die Zweitgärung (prise de mousse) einsetzt. Alle 12 Monate werden die Flaschen aus den Gestellen genommen, energisch gerüttelt und erneut eingeschichtet. Nach mindestens 36 Monaten werden die Flaschen in den sogenannten pupitres (Rüttelpulten) allmählich aus der horizontalen Lage auf den Kopf gestellt, wobei sie jedesmal gerüttelt, geschwenkt und um etwa ein Achtel steiler gedreht werden, bis sich nach etwa 40 Tagen alle Trubstoffe im Flaschenhals gesammelt haben. Der nächste Schritt ist das Degorgieren, das Entfernen des Hefedepots. Dabei werden die auf den Kopf gestellten Flaschen in ein Kältebad (flüssiges Glykol bei minus 20 °C) getaucht: nach wenigen Minuten sind die im Flaschenhals abgelagerten Rückstände vereist, die Flaschen werden aufrecht in einem Winkel von ca. 45 Grad gehalten und geöffnet, wobei der Eispfropfen infolge des in der Flasche herrschenden Überdruckes (6 Atmosphären) herausschießt. Nun wird mit liqueur d'expedition aufgefüllt, ein Gemisch von jahrelang im Barrique gereiften, hochwertigen Weinen und Zucker. Für diese sogenannte Dosage, die dem Spumante besondere Geschmacksfacetten verleiht, hat jeder Erzeuger sein eigenes Rezept. Liqueur d'expedition wird den  Bisol-Schaumweintypologien Riserva, Rosé und Cuvée beigefügt, nicht aber dem Pas Dosé, der wie der Name besagt, “ohne Dosage”, also völlig trocken bleibt. Hierauf wird die Flasche mit einem Naturkorken endgültig verkorkt, mit dem Drahtkörbchen gesichert und  mindestens einen Monat abgelagert.





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